Personalakte · Öffentliche Fassung
Der Mensch hinter den großen Tönen
Ich heiße Alexander Riedl — Alex reicht völlig — und diese Seite erklärt, warum der Rest dieser Webseite so selbstbewusst klingt: nicht aus Gewohnheit, sondern aus Deckung durch Belege.
Die Ausgangslage
Auf dem Papier bin ich Masterstudent der Universität Mannheim — Mannheim Master in Management, Schwerpunkt Finance & Management mit verhaltensökonomischer Vertiefung, an einer der besten Wirtschaftsfakultäten Europas. In der Praxis bin ich das, was entsteht, wenn man einem Ökonomen beibringt zu programmieren und ihm dann vergisst zu sagen, wo die Grenzen seines Fachs liegen.
Mein Weg dorthin: Betriebswirtschaft an der Hochschule Heilbronn, mit einem Auslandssemester an der University of Louisville in den USA und einer Abschlussarbeit über Risk-Parity-Portfolios in verschiedenen Konjunkturphasen — schon damals die Frage, die mich bis heute nicht loslässt: Was hält, wenn die Bedingungen sich drehen?Dazu Vorstandsverantwortung in der studentischen Unternehmensberatung Consult.HN, Restrukturierungsarbeit bei PwC in den Business Recovery Services und Strategiearbeit bei Mercedes-Benz Consulting.
Was mich von anderen Profilen unterscheidet
Es gibt exzellente Theoretiker, und es gibt exzellente Macher. Die Schnittmenge ist dünn besiedelt, und genau dort habe ich mich eingerichtet. Ich schreibe eine Masterarbeit über Ergodizitätsökonomie und die Robustheit von Organisationsformen — und ich betreibe parallel eine eigene kleine Werkstatt aus Software: eine Social-Coordination-App mit vollständigem Produktzyklus, ein Projekt-Dashboard, das aus GitHub-Repos lebt, eine Video-Automatisierungs-Pipeline, einen persönlichen Agenten-Stack.
Das Ergebnis ist eine seltene Übersetzungsfähigkeit: Ich kann ein Paper von Ole Peters lesen und daraus eine Produktmechanik ableiten. Ich kann eine Bilanz sezieren und danach das Dashboard bauen, das sie überwacht. Ich kann mit Professoren über Zeitdurchschnitte streiten und mit Entwicklern über Datenmodelle — am selben Nachmittag, ohne die Sprache zu wechseln, in der ich denke.
Die Prinzipien, nach denen ich arbeite
Aus Forschung und eigener Erfahrung habe ich mir ein Betriebssystem zusammengestellt. Die Kurzfassung:
- Ruin ausschließen, dann Varianz suchen. Erst die Abwärtsrisiken kappen, die einen auslöschen können — dann mutig asymmetrische Wetten eingehen. Die Hantel-Strategie, gelebt.
- An Engpässe stellen, nicht an Überfluss. Wenn Kognition billig wird, steigen Urteilskraft, Vertrauen, Verantwortung und Geschmack im Wert. Dort positioniere ich mich.
- Erst Handwerk, dann Hebel. Keine Automatisierung vor bewiesener manueller Qualität. Diese Regel steht wörtlich in meinen Projekt-Fahrplänen.
- Eigentum vor Lohn. Ich denke in Systemen, die mir gehören und für mich arbeiten — vom Code bis zum Geschäftsmodell.
- Vertrauen ist die Architektur. Werbefreiheit und Datensparsamkeit sind in meinen Produkten keine Features, sondern Fundament.
Ehrliche Fußnoten
Weil eine Seite voller Superlative ohne Selbstironie unerträglich wäre, hier die Gegenrechnung — geführt mit derselben Sorgfalt wie alles andere:
- Ich habe eine dokumentierte Schwäche für den Bau von Infrastruktur, die noch niemand bestellt hat. Meine Gegenmaßnahme: schriftliche Anti-Prokrastinations-Regeln mit Timeboxen. Sie wirken. Meistens.
- Ich habe für meine eigene Geburtstagsfeier ein ökonomisches Simulationsspiel mit Gini-Koeffizient-Auswertung entworfen. Die Freundschaften haben gehalten. Die Illusionen über menschliches Kooperationsverhalten nicht alle.
- Meine Projekte erkennen Sie an Fraunces, Archivo, warmem Papierton und einem roten Akzent. Konsequente Markenführung — oder milde Sturheit. Die Grenze ist fließend.
Was ich gerade suche
Konkret und aktuell: Fallstudien-Organisationen und Forschungspartner für meine Masterarbeit — Genossenschaften, Stiftungen, Familienunternehmen und andere Strukturen mit langem Atem, die bereit sind, ihre Kapital- und Entscheidungsstrukturen untersuchen zu lassen. Außerdem bin ich offen für Rollen und Projekte an der Schnittstelle von Strategie, Risiko und Produktbau — überall dort, wo jemand gebraucht wird, der denken und liefern kann.
Schreiben Sie mir — oder werfen Sie einen Blick auf die Projekte, wenn Sie erst Belege sehen wollen. Verständlich. Genau so würde ich es auch machen.